Suppenterrine, Silber, von Jean-Baptiste-Claude Odiot, Paris 1823, aus dem badischen Hofsilber

Silberglanz in der Beletage

Das grosse badische Hofsilber

Jean-Baptiste-Claude Odiot fertigte in Paris kunstvoll verzierte Terrinen, verschiedene Platten mit und ohne Abdeckhauben, Saucièren und Salzschalen mit Putti. Selbstbewusst wurde jedes Teil mit dem großen badischen Staatswappen mit Krone, flankiert von Löwe und Greif, versehen.

Salzgefäß von Jean-Baptiste-Claude Odiot, Paris 1823, Hofsilber Schloss Mannheim

Das Hofsilber: eine 130-teilige Garnitur.

Ergänzungen in späterer Zeit

Das Hofsilber wurde zwischen 1828 und 1835 unter den Großherzögen Ludwig, der von 1818 bis 1830 regierte, und seinem Nachfolger Leopold um einige Stücke erweitert. In ihren Karlsruher Hofsilberwerkstätten ließen sie Kerzenleuchter, Vasen und Bestecke als wesentliche Ergänzungen der 130-teiligen Garnitur anfertigen.

Rückkehr der wertvollen Stücke im 21. Jahrhundert

Aus Anlass der Wiedereinrichtung der Prunkräume in der Beletage konnten 2004 die schönsten Stücke des großen badischen Hofsilbers aus dem Kunsthandel für Schloss Mannheim zurückgekauft werden. Sie werden heute im ehemaligen Ersten Vorzimmer des Kaiserlichen Quartiers auf einer gedeckten Tafel präsentiert.

Erstes Vorzimmer in Schloss Mannheim; Foto: Firma Hermann

Eine gedeckte Tafel zeigt die schönsten Stücke.

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