Eine der grössten Residenzen Europas

Barockschloss Mannheim

Geschenke für den Fürsten – fürstliche Geschenke

Die Zeit der

Grossherzöge

Das Großherzogspaar Stéphanie und Carl von Baden modernisierten ab 1811 Schloss Mannheim im Empirestil. Einige schöne Ausstattungsstücke aus dieser Zeit sind in der Dauerausstellung „Kunst und Kultur am Mannheimer Hof“ zu bewundern.

Reisenecessaire um 1820, heute in der Ausstellung  „Kunst und Kultur am Mannheimer Hof“; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Andrea Rachele

58 Reiseutensilien platzsparend verpackt.

Das Reisenecessaire eines Oberhofmarschalls

Um eine Reise so angenehm wie möglich zu gestalten, führten wohlhabende Damen und Herren ihr eigenes Reisenecessaire mit sich. Das hier ausgestellte Exemplar schenkte Großherzogin Stéphanie im Jahre 1826 ihrem verdienten Kammerherrn Christian Gayling von Altheim. Der elegante Holzkasten mit Mahagonifurnier enthält 58 nützliche Reiseutensilien: Vom Rasierzubehör über Zahnbürste, Seife und Ohrenschmalzlöffel bis hin zu Kerzenhalter und Schreibgeräten war alles vorhanden.

Prunksessel mit Initiale von 1856, heute in der Ausstellung  „Kunst und Kultur am Mannheimer Hof“;  Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Ein ganz besonderes Geschenk zur Hochzeit.

Huldigung und Fürstenverehrung

In der Dauerausstellung sind auch Geschenke an das großherzogliche Paar Friedrich I. und seine Ehefrau Luise zu bewundern. Anlässlich ihrer Hochzeit im Jahre 1856 erhielten sie von den Bürgern der Stadt Mannheim Präsente. Ausgestellt finden sich hier beispielsweise zwei Sessel mit dem Monogramm „F“ und „L“, ein Waschtisch, eine Staffelei mit Albumkasten und zwei Statuen: Stephanie von Baden und Friedrich I., hergestellt in den Jahren 1907 und 1908.

Prunkbesteck der Kurfürstin Elisabeth Auguste, 1747, heute in der Ausstellung  „Kunst und Kultur am Mannheimer Hof“; Foto: Urheber unbekannt

Prunkbesteck von Elisabeth Auguste.

Kostbare Exponate aus dem 18. und 19. Jahrhundert

2012 konnten einzigartige Exponate erworben werden: Kostbares Besteck der Kurfürstin Elisabeth Auguste aus dem Jahr 1747, eine reich verzierte Siegeldose ihres Ehemanns Carls Theodor, zwei Plastiken aus der Frankenthaler Porzellanmanufaktur und eine Portraitbüste des Großherzogs Karl von Baden. Bei dem mit Steinchen besetzten Prunkbesteck handelt es sich vermutlich um ein Huldigungsgeschenk der Solinger Kunstschmiede an das Kurfürstenpaar. Die zwischen 1762 und 1763 entstandene Porzellanplastik „Schlittenfahrt“ wurde vermutlich als ein exklusives Unikat für den Kurfürsten geschaffen.

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