Zeitleiste

1720

 

entschließt sich Kurfürst Carl Philipp von der Pfalz, die Residenz nach Mannheim zu verlegen, der Grundstein wird am 2. Juli gelegt.

1723

 

besichtigt Balthasar Neumann den Bau.

1726

 

folgt nach der Entlassung des Baumeisters Froimons Guillaume d'Hauberat.

1731

 

wird am 13. Mai die Hofkirche feierlich eingeweiht. Am 22. November bezieht Carl Philipp seine Gemächer im westlichen Corps de logis.

1737

 

vergibt man den Auftrag zum Bau der Oper an Alessandro Galli da Bibiena.

1740 - 1742

 

errichtet man den westlichen Querflügel.

1741

 

wird Bibiena Oberbaudirektor.

1742

 

weiht man anlässlich der Hochzeit Carl Theodors mit Elisabeth Augusta die Oper ein. Am 31. Dezember stirbt Kurfürst Carl Philipp. Carl Theodor erbt die Kurwürde.

1748

 

stirbt Bibiena, d´Hauberat wird Oberbaudirektor.

1749

 

vollendet man den westlichen Querflügels. Kurfürst Carl Theodor ernennt Nicolas de Pigage zum Intendanten der Gärten und Wasserkünste.

1750

 

wird mit dem Bau des östlichen Querflügels begonnen.

1751

 

tritt Pigage die Nachfolge Bibienas als Oberbaudirektor an.

1755

 

erhält Pigage den Auftrag, im Erdgeschoss ein Bibliothekskabinett für die Kurfürstin zu gestalten.

1758

 

fertigt Verschaffelt die Marmorstatuen des Kurfürsten und der Kurfürstin.

1760

 

verbringt man einen Teil der Düsseldorfer Gemäldesammlung unter der Leitung von Pigage nach Mannheim.

1761

 

zieht sich Elisabeth nach dem Tod ihres kurz nach der Geburt verstorbenen Sohnes vom Hofleben zurück. Später übersiedelt sie nach Oggersheim.

1762

 

wird Pigage zum Gartendirektor ernannt.

1763

 

gründet Carl Theodor die Akademie der Wissenschaften, an der bedeutende Gelehrte die Landes- und Personengeschichte der Pfalz erforschen.

1777

 

stirbt am 31. Dezember Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern.

1778

 

verlegt Carl Theodor seine Residenz infolge der Erbschaft von Kurbayern nach München.

1781

 

hält sich Carl Theodor in Mannheim auf.

1794

 

stirbt Elisabeth Augusta.

1795

 

wird Mannheim von den Franzosen eingenommen, beim Gegenangriff zerstören die Kaiserlichen Truppen große Teile der Stadt.

1796

 

stirbt Pigage.

1798

 

entschließt man sich für die Entfestigung der Stadt Mannheim.

1799

 

stirbt Carl Theodor. Maximilian IV. Joseph wird sein Nachfolger.

1802

 

wird auf dem Rastatter Kongress die Abtretung der rechtsrheinischen Kurpfalz, und damit auch Schloss Mannheims, an Baden beschlossen.

1806 - 1811

 

lebt das Erbgroßherzogspaar Karl von Baden und Stephanie de Beauharnais in Schloss Mannheim.

1811

 

stirbt Großherzog Karl Friedrich, Karl übernimmt die Regierung in Karlsruhe.

1818

 

stirbt Großherzog Karl von Baden, sein Onkel Ludwig I. wird Regent.

1819

 

erhält Großherzogswitwe Stephanie ihren Witwensitz in Schloss Mannheim.

1860

 

stirbt Stephanie von Baden.

1861

 

zieht die Rheinschifffahrtskommission nach Mannheim und nimmt Sitz im Mannheimer Schloss.

1870

 

werden im Lauf des Jahrzehnts im Westflügel Schulräume für das von Stephanie gegründete Großherzogliche Institut eingerichtet, außerdem Wohnungen für das Personal. Oberhofgericht, Landgericht und Amtsgericht sind ebenfalls im Schloss untergebracht.

1893 – 1906

 

werden umfassende Renovierungs- und Restaurierungsmaßnahmen am Schloss vorgenommen.

1907

 

begeht Mannheim das 300jährige Stadtjubiläum. Friedrich I. stirbt, sein Sohn Friedrich II. wird Großherzog.

1919

 

wird das Schloss Eigentum des Freistaates Baden.

1926

 

richtet man das Schlossmuseum ein.

1940 – 1943

 

zerstören Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs das Schloss.

1947

 

beginnt man mit dem Wiederaufbau.

1948

 

bringt man das Bezirksbauamt im Schloss unter.

1951 – 1956

 

ziehen Finanzamt, Wirtschaftshochschule und Landgericht ein.

1956

 

kann man die Schlosskirche einweihen.

1961

 

ist der Mittelbau renoviert.

1967

 

wird die Wirtschaftsschule zur Universität erhoben und erhält weitere Schlossräume.

1995

 

eröffnet die ständige Ausstellung „Höfische Kunst in Mannheim“ im Trabantensaal zum 275-jährigen Schlossjubiläum.

2002

 

schließt Schloss Mannheim wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten.

2007

 

haben sich die kahlen, staubigen Zimmerfluchten in kostbar ausgestattete Prunkräume verwandelt und das Barockschloss ist wieder geöffnet.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook