(Beletage, Musikzimmer)
Kombinierte Tischgarnituren gibt es seit dem späten 17. Jahrhundert. Sie bestehen in der Regel aus Toilette-, Schreib- und Speise- bzw. Trinkgeräten. Zur dieser Tischgarnitur Stéphanies gehören 13 Teile. Darunter befinden sich ein Stellspiegel, runde Dosen mit Deckeln, eine Utensilienschale, ein Samowar, eine Teekanne mit geschnitztem Holzgriff, ein Milchkännchen, eine Zuckerdose und Tassen mit Untertassen. Auf allen Stücken ist die Krone und das Monogramm Stéphanies zu sehen.
Die feine Ausarbeitung der Gravuren zeugt von einer äußerst versierten Hand. Gefertigt wurde die Tischgarnitur 1825 von Silberschmied Francois-Daniel Imlin, einem Mitglied der traditionsreichen Goldschmiede-Familie aus Straßburg. Das Stéphanie-Silber zählt zu den besten Straßburger Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert.