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 Schloss Mannheim

 

 


Mit dem Bau einer monumentalen Schlossanlage am Rheinufer, der Mannheimer Residenz, begann ein neues Kapitel fürstlicher Selbstdarstellung in der Kurpfalz. 1720 verlegte Kurfürst Carl Philipp die Residenz von Heidelberg in die nahegelegene Festungsstadt Mannheim und ließ dort, durchdrungen von dem Gedanken seinen absolutistischen Machtanspruch augenfällig zu präsentieren und sich selbst eine würdige Residenz zu schaffen, den imposanten spät-barocken Schlossbau errichten. Vollendet wurde die weitläufige Anlage erst unter seinem Nachfolger Carl Theodor, der gemeinsam mit seiner Gattin Elisabeth Augusta die Entwicklung zum vielgerühmten „Musenhof“ förderte. So zählten u.a. Mozart und Voltaire zu den prominenten Besuchern des Mannheimer Hofes. Als Industriestandort war Mannheim im Zweiten Weltkrieg verheerenden Bombardements ausgesetzt, im Zuge derer das Schloss fast vollständig zerstört wurde. Beim späteren Wiederaufbau rekonstruierte man mit dem Mittelbau und dessen imposanter Prunktreppe, dem eindrucksvollen Rittersaal und der Schlosskirche ein wenig vom Glanz der einstigen Prachtentfaltung des Hofes.

Parkmöglichkeiten: in der Tiefgarage der Universität Mannheim

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook